Sep
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3 Fragen an Lencke Steiner, FDP
13.09.2017 um 17:08 Uhr
Junge Talente

Nachwuchstalente sind die Zukunft der Politik. Ihre Motivation interessiert uns. Heute im Interview: Lencke Steiner, Spitzenkandidatin der FDP im Wahlkreis Bremen I.

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3 Fragen an Lencke Steiner, FDP

Nachwuchstalente sind die Zukunft der Politik. Ihre Motivation interessiert uns. Heute im Interview: Lencke Steiner, Spitzenkandidatin der FDP im Wahlkreis Bremen I.

1. Was motiviert Sie, für den Bundestag zu kandidieren?

Steiner: Vor knapp drei Jahren, als kaum noch jemand an die FDP glaubte, habe ich mich dazu entschlossen, dabei zu sein und mich für Freiheit, Mut und Eigenständigkeit einzusetzen. Das Comeback in Bremen haben wir geschafft. Jetzt ist unsere große Chance, das Vertrauen im Bund zurückzugewinnen. Ich möchte dabei helfen, ein sehr gutes Ergebnis für die FDP zu erzielen und uns so zurück auf die bundespolitische Bühne zu bringen. 

 2. Wie ist Ihre Wahlkampfstrategie? Welche Rolle spielt der Online-Wahlkampf? Wie gewichten Sie Haustürwahlkampf, Online-Kampagne usw.?

Steiner: Für mich spielt der Online-Wahlkampf eine sehr große Rolle. Insbesondere Menschen zwischen 25 und 40 können wir gut über Social-Media-Kanäle erreichen. Im Netz kann ich mich vorstellen, zeigen, wer ich bin, was meine Motivation ist und woher diese rührt. Die Reichweite dabei ist enorm, und ich komme mit mehreren Menschen parallel in die Diskussion. Beim Haustürwahlkampf ginge so etwas nicht. 

3. Welche Impulse möchten Sie in Ihrer Partei setzen?

Steiner: Bildung und Wirtschaft sind meine Herzensthemen. Beides hängt so eng zusammen: Die Erfolge von morgen stecken in den Kinderschuhen von heute! Ich möchte für beste Bildung für alle kämpfen und dafür, dass klein- und mittelständische Unternehmen weiter wertgeschätzt und von unnötigen Belastungen und Bürokratie befreit werden. 

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Sep
1
3 Fragen an Falko Mohrs, SPD
01.09.2017 um 10:21 Uhr
Junge Talente

Nachwuchstalente sind die Zukunft der Politik. Ihre Motivation interessiert uns. Im Interview: Falko Mohrs, Direktkandidat der SPD im Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg.

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3 Fragen an Falko Mohrs, SPD

Nachwuchstalente sind die Zukunft der Politik. Ihre Motivation interessiert uns. Im Interview: Falko Mohrs, Direktkandidat der SPD im Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg.

1. Was motiviert Sie, für den Bundestag zu kandidieren?

Mohrs: Ich wurde geprägt durch das Motto von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung: „Verlasse die Welt in einem besseren Zustand, als du sie vorgefunden hast". Das bedeutet also, Dinge zum Positiven hin zu verändern. Das motiviert mich und ist zugleich mein Maßstab.

Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich in Jugendverbänden aktiv. Darüber bin ich auch in die Politik gekommen. Seit einigen Jahren bin ich auch im Rat der Stadt Wolfsburg und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Im Bundestag habe ich die Chance, mein bisheriges Ehrenamt zum Beruf zu machen. Ich möchte mich dort dafür einsetzen, dass der Alltag der Menschen – egal, ob Jung oder Alt, Familie oder Alleinerziehend – zum Mittelpunkt unserer Politik wird.

 2. Wie ist Ihre Wahlkampfstrategie? Welche Rolle spielt der Online-Wahlkampf? Wie gewichten Sie Haustürwahlkampf, Online-Kampagne usw.?

Mohrs: Mir ist es in meinem Wahlkampf wichtig, mit möglichst vielen Menschen in den direkten Austausch zu kommen. Das persönliche Gespräch ist dafür immer noch das Beste. Hier kann ich auf der einen Seite viel zuhören und auf der anderen Seite mich, meine Themen und die Schwerpunkte der SPD vorstellen. Gerade in einer Zeit, in der Menschen befürchten, dass die Politik sich immer weiter von ihren Anliegen und dem alltäglichen Leben entfernt, ist das direkte Gespräch wichtig. Dafür habe ich bereits eine Vielzahl von Hausbesuchen und Nachbarschaftsgesprächen geplant, und wir sind auch schon mitten drin. Ich habe eine sehr offene, auf Menschen zugehende, Art – die hilft mir dabei sehr.

Im Zeitalter der Digitalisierung hat natürlich auch der Onlinewahlkampf eine immer wichtigere Rolle. Viele Menschen – quer durch alle Altersgruppen – informieren sich im Internet über Kandidaten und Programme. Ich finde auch, dass es eine tolle Art ist, die eigenen Ziele zu erklären – und jeder kann sich sein eigenes, direktes Bild machen. Für den Bundestagswahlkampf habe ich eine Website, auf der man meine Ziele, meinen bisherigen Werdegang und auch meine Wahlkampftermine einsehen kann.

Auf Facebook poste ich teilweise mehrmals täglich zu dem, was ich tue und wie ich zu den aktuellen Fragen stehe. Ich glaube, es ist eine gute Plattform, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Manchmal wünsche ich mir noch mehr Interaktion und Diskussion. Instagram ist auch regelmäßig dabei, allerdings deutlich weniger als Facebook.

3. Welche Impulse möchten Sie in Ihrer Partei setzen?

Mohrs: Als SPD müssen wir den Alltag der Menschen noch stärker in den Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stellen. Es muss immer unser innerer Kompass sein, das Leben von Menschen zu verbessern. Über die Chancen in unserem Leben darf nicht die Herkunft entscheiden. Dies ist unser Auftrag als SPD.

Über meine jahrelange ehrenamtliche Arbeit, auch im internationalen Umfeld, ist es mir auch wichtig, dass wir Europa als einzigartiges Friedensprojekt begreifen und erhalten. Europa muss aus meiner Sicht solidarischer werden und sozialer – ein Europa für die Menschen.

Und wir müssen alle gemeinsam jeden Tag für unsere Demokratie kämpfen. Das haben wir als SPD auch in der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte vor gut 80 Jahren gemacht. Denn es wird uns nichts geschenkt – auch die Demokratie nicht. Wir müssen sie entschieden verteidigen.

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Aug
11
3 Fragen an Gottfried Ludewig, CDU
11.08.2017 um 15:22 Uhr
Junge Talente

Nachwuchstalente in der Politik und ihre Motivation interessieren uns. Im Interview: Gottfried Ludewig, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

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3 Fragen an Gottfried Ludewig, CDU

Nachwuchstalente in der Politik und ihre Motivation interessieren uns. Im Interview: Gottfried Ludewig, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, stellvertretender Vorsitzender und...

1. Was motiviert Sie, für den Bundestag zu kandidieren?

Ludewig: Papierrezepte und langes Warten im Sprechzimmer sollen bald Vergangenheit sein, unsere Gesundheitsdaten sind auf Servern gesichert, und der Arzt oder Apotheker ist unkompliziert per SMS erreichbar. So wäre die Digitalisierung ein echter Gewinn für die Patienten und die Ärzte. Ich habe Lust, diese Vision mitzugestalten. Technisch ist das alles schon möglich.

Wichtig ist mir außerdem, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können. Altersgerechtes Wohnen finanziell stärker zu fördern und für mehr ambulante und gut bezahlte Pflegekräfte zu sorgen, sind erste gute Schritte. Ich freue mich auf die Arbeit und darauf, die bestmöglichen Lösungen für diese Herausforderungen zu finden.

 2. Wie ist Ihre Wahlkampfstrategie? Welche Rolle spielt der Online-Wahlkampf? Wie gewichten Sie Haustürwahlkampf, Online-Kampagne usw.?

Ludewig: Für mich ist es wichtig, dort zu sein, wo die Menschen sind: das bedeutet, online und offline gleichermaßen präsent zu sein. Der Online-Bereich wird dabei immer wichtiger. Ich nutze für die direkte Kommunikation vor allem Facebook und Twitter. Gerade in einer immer digitaler kommunizierenden Welt bleibt das persönliche Gespräch an den Haustüren und Infoständen aber das beste Mittel für den Wahlkampf.

3. Welche Impulse möchten Sie in Ihrer Partei setzen?

Ludewig: Mir ist wichtig, dass wir uns stärker öffnen und in unseren Strukturen flexibler werden. Dazu gehört es beispielsweise, unsere Mitglieder stärker in Entscheidungen einzubeziehen oder auch über digitale Möglichkeiten der Mitgliedschaft nachzudenken. In meinem Kreisverband, der CDU Pankow, haben wir deshalb die Delegierten abgeschafft und das Mitgliederprinzip eingeführt, das heißt jedes Mitglied ist bei allen inhaltlichen wie personellen Entscheidungen stimmberechtigt.

Inhaltlich möchte ich mich weiter dafür starkmachen, dass wir für das positive Potenzial der Digitalisierung noch mehr werben und die hierfür notwendigen Veränderungen der Infrastruktur und Regulierung noch schneller umsetzen.

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